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Dynamo dreht Rückstand gegen Heidenheim

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Dynamo Dresden im 2000. Liga-Spiel der Vereins­ge­schichte einen hart umkämpften Sieg erzielt und ist damit wieder näher an die Aufstiegs­ränge der 2. Fußball-Bundes­liga gerückt. Die Sachsen gewannen am Mittwoch­abend gegen den FC Heiden­heim mit 2:1 (0:0) und rangieren aufgrund der Patzer der Konkur­renz nur noch sechs Punkte hinter dem Relega­ti­ons­rang.Sebas­tian Gries­beck (49.) brachte die Schwaben in Führung, Erich Berko (75.) glich für die Hausherren aus, Stefan Kutschke (86.) löste bei den meisten der 19 687 Zuschauer im DDV-Stadion Sieges­freude aus. Aufgrund einer DFB-Strafe musste der Stehplatz-Bereich der Heimstädte des Aufstei­gers geschlossen bleiben, weswegen ein Großteil der stimm­ge­wal­tigen Dynamo-Anhänger auf die gegen­über­lie­gende Seite gewech­selt war.In den ersten 45 Minuten sahen die Zuschauer eine Partie, die vor allem von Zweikämpfen geprägt war. Dresde­na­gierte gegen tief stehende Heiden­heimer mit gewohnt viel Ballbe­sitz, dem die Gäste mit zwei Vierer­ketten begeg­neten und somit nur wenig Räume boten.Trainer Uwe Neuhaus hatte sein Team im Vergleich zum Remis beim VfB Stutt­gart auf drei Positionen verän­dert: Manuel Konrad ersetzte den verletzten Kapitän Marco Hartmann im defen­siven Mittel­feld, Jannik Müller rückte nach abgeses­sener Gelbsperre wieder für Giuliano Modica zurück in die Innen­ver­tei­di­gung. Berko startete für Andreas Lambertz und gehörte nicht nur wegen seines Tores zu den auffäl­ligsten Akteuren auf dem Rasen.Nur selten kamen die Hausherren aber vor das Tor von Kevin Müller. Zaghafte Schuss­ver­suche von Manuel Konrad (25.), Berko (26.) und Marvin Stefa­niak (35.) stellten allesamt kein Problem für den Gäste-Keeper dar. John Verhoek schei­terte auf der Gegen­seite mit einem letzt­lich harmlosen Versuch von der Straf­raum­grenze.Einzig in der 43. Spiel­mi­nute kam so etwas wie Torge­fahr auf, als Niklas Haupt­mann auf Herein­gabe von Philip Heise nur noch mit der Fußspitze an den Ball kommt. Doch Müller stand richtig.Der zweite Durch­gang begann maximal ungünstig für die Hausherren. Gries­beck kam nach einem Freistoß am langen Pfosten frei zum Abschluss und schob zur Führung für die Schwaben ein. Zehn Minuten später verwehrte Schieds­richter Chris­tian Dietz Heiden­heim einen klaren Elfmeter.Dresden mühte sich, kam aber weiterhin nur selten vor das Heiden­heimer Tor. In der 74. Minute wechselte Neuhaus Marcel Hilßner für Stefa­niak ein. Nur ein Minute später setzte sich Dynamos Nummer 33 auf der Außen­bahn durch und flankte auf Berko, der zum Ausgleich traf. Die Herein­gabe von Heise vollendete Torjäger Kutschke vier Minuten vor Abpfiff mit seinem 15. Saison­treffer zum umjubelten Endstand.(dpa)