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Dynamo bezwingt Alte Dame

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Dynamo hat den Spitzen­reiter in der zweiten Bundes­liga bezwungen. Gegen Hertha BSC gewannen die Schwarz-Gelben am Samstag­nach­mittag durch ein Eigentor der Berliner mit 1:0. In der Tabelle steht Dynamo jetzt auf Platz 15. Eigentor bringt die FührungGänse­h­au­tat­mo­sphäre bestimmte bereits den Einlauf der Spieler, als die 29.174 Zuschauer die ersten Fange­sänge anstimmten. Negativ fielen dabei aller­dings die mitge­reisten Berliner Fans auf, die vor dem Anpfiff massiv Pyrotechnik zündeten.Zum Spiel. Trainer Peter Pacult schickte die gleich Elf ins Spiel gegen Hertha BSC, die am Wochen­ende zuvor in Ingol­stadt punkten konnte. Die Dynamos waren von Beginn an hellwach und perfekt auf den Spitzen­reiter einge­stellt. Dennoch hatten die Gäste aus der Bundes­haupt­stadt die erste Chance im Spiel. Nach sechs Minuten versuchte es Adrian Ramos aus spitzem Winkel, schei­terte aber an Benjamin Kirsten. Die Dynamos versuchten zunächst aus einer sicheren Defensvie heraus auf Konter zu lauern. Dieser Plan wurde aber schon nach 10 Minuten über den Haufen geworden. Nach einem Zusam­men­prall mit Mickael Poté musste Vujadin Savic ausge­wech­selt werden.Für Savic kam zur Überra­schung aller Cristian Fiél aufs Feld. Anthony Losilla rückte in die Innen­ver­tei­di­gung. Diese Einwechs­lung erwies sich als Glücks­griff, denn der Routi­nier in Schwarz-Gelb riss das Spiel­ge­schehen an sich. Dynamo wurde offen­siver und kam nach 12 Minuten eben durch Fiel zur erste Halbchance. Kraft im Hertha-Tor war aber schneller. Die Dynamos legten nach und erspielten sich weitere Torge­le­gen­heiten. Kempe, Kitam­bala, Poté und Schuppan konnten diese aber nicht nutzen. Auf der anderen Seite musste Kirsten mit zwei Reflexen das Gegentor verhin­dern.In der 38. Minute wurden die Offen­siv­be­mü­hungen der SGD dann doch noch belohnt. Cristian Fiél brachte eine Freistoß aus dem Mittel­feld hoch in den Straf­raum. Poté und Lasogga gingen zum Kopfbal­duell nach oben. Gewinner war der Berliner, jubeln konnte aber der Dresdner. Lasogga beför­derte die Kugel mit dem Hinter­kopf ins eigene Netz. Die Führung für die Dynamos gegen den Tabel­len­führer war zu dem Zeitpunkt hoch verdient! In der 41. Minute hätte Ouali sogar fast noch nachge­legt. So ging es dann aber mit der knappen Führung in die Pause.Kämpfen für die Sensa­tionIm zweiten Durch­gang legten die Dynamos los wie die Feuer­wehr. Das schnelle 2:0 sollte aber nicht fallen, weil Kitam­bala doppelt an Kraft schei­terte. Von den Gästen kam nichts. Hertha BSC zeigte eine schwache Leistung und machte es der Hinter­mann­schaft der SGD doch ziemlich einfach, die Führung zu vertei­digen. Erst mit der Einwechs­lung von Ronny in der 69. Minute kam noch einmal Schwung ins Hertha-Spiel und die Dynamos gerieten unter Druck.In der 70. Minute verfehlte der ebenfalls einge­wech­selte Ben-Hatira knapp. Hertha wurde immer stärker und das vor allem dank Ronny. Aller­dings hielt die Vertei­di­gung mit Bregerie und Losilla in der Mitte. Wenn die Berliner gefähr­lich vor das Dynamotor kamen, war am Ende dann doch noch immer ein Bein eines Vertei­di­gers dazwi­schen. Nach 76. Minuten war Dynamo noch einmal im Angriff. Poté verpasste aber die Vorent­schei­dung und so ging das Zittern weiter. Die Abwehr der Schwarz-Gelben hielt dem Druck aber stand und bleib es am Ende beim 1:0-Heimsieg.Ales in allem ein verdienter Erfolg für die Dynamos, die von Trainer Peter Pacult perfekt auf den Spitzen­reiter einge­stellt wurden. Durch den Sieg klettert die SGD auf den 15. Tabel­len­platz. Mit einer Leistung wie gegen die Hertha dürfte dann auch in einer Woche beim Sachsen­derby in Aue einiges möglich sein.

Audio:

Trainer Peter Pacult im Inter­view
Mittel­feld­spieler Cristian Fiél im Inter­view
Hertha-Trainer Jos Luhukay lobt Dynamo