Dynamo äußert sich zu Vorfällen in Hamburg

Zuletzt aktualisiert:

Dynamo Dresden hat am Sonntagmittag mit einem Statement auf die Vorfälle am Rande des Auswärtsspiels beim FC St.Pauli reagiert: „Es sind in Hamburg im Zusammenhang mit einigen Anhängern im Gäste-Block verschiedene Dinge vorgefallen, die wir zutiefst ablehnen und verurteilen, weil sie menschenverachtend sind und die Werte unserer Sportgemeinschaft mit Füßen treten. Bei den betroffenen Menschen möchte ich auch auf diesem Wege im Namen des Vereins um Entschuldigung bitten.“, erklärte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born am Sonntag.

Im Gästeblock war in der Schlussphase ein frauenverachtendes Banner gezeigt worden. Zudem soll ein Zuschauer, der in der 2.Halbzeit zusammengebrochen war, beim Abtransport unter anderem mit Bechern aus dem Gästeblock beworfen worden sein. Das schreibt das Hamburger Abendblatt. Der FC St. Pauli teilte zudem mit, dass bei Krawallen im Gästeblock während der zweiten Halbzeit drei Ordner verletzt wurden. Schon vor dem Spiel war es zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Klubs gekommen.  Insgesamt 34 Personen sind bei den Ausschreitungen verletzt worden.  Dies teilte die Hamburger Polizei am Sonntag mit. 25 Zuschauer, sechs Polizisten und drei Ordner mussten ärztlich behandelt werden.

„Der intensive Aufarbeitungsprozess der Ereignisse hat bereits gestern unmittelbar nach dem Spiel mit allen Verantwortlichen begonnen. Wenn die interne Analyse abgeschlossen ist und alle Beteiligten die Chance hatten, ihre Sicht der Dinge darzulegen, werden wir uns als Verein in aller Deutlichkeit zu den Vorfällen im Millerntor-Stadion äußern“, so Michael Born.