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Hoher Stromverbrauch: DVB setzen auf Sonnenlicht

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Damit die Straßenbahnen und Busse durch Dresden rollen können, ist jede Menge Strom notwendig. Um künftig Kosten zu sparen und auch etwas fürs Stadtklima zu tun, setzen die Dresdner Verkehrsbetriebe verstärkt auf Photovoltaik-Anlagen auf ihren Dächern. 

„DVB und Photovoltaik-Anlagen passen super zusammen, weil wir einen großen Stromverbrauch haben“, sagte uns DVB-Sprecher Christian Schmidt im Interview. Im Jahr seien mehr als 55 Gigawatt notwendig. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt hat 2,5 Megawatt-Stunden als Verbrauch im Jahr – also weniger als ein Tausendstel.

Auf dem Verwaltungsgebäude Hohenthalplatz in der Friedrichstadt wird derzeit eine große Solaranlage errichtet. Diese soll künftig 21 Tonnen CO2 Tonnen pro Jahr einparken. Auch in Reick wird auf dem Betriebshof eine Solaranlage installiert. Die Einsparung liegt hier bei 31 Tonnen CO2. In Gorbitz sind es sogar 61 Tonnen Kohlenstoffdioxid.

„Alle diese Anlagen sollen sich in den nächsten zehn Jahren amortisieren“, so Schmidt. „Das heißt: Die Kosten sind dann wieder drin. Zudem bekommen wir von der Stadt Dresden einen Zuschuss von 700.000 Euro. “Da haben wir also einen guten Teil unserer Investitionen wieder reingeholt„. Bis zu 15 Prozent des Eigenbedarfs kann durch die Solaranlagen generiert werden. 

Die DVB sind also einer der größten Kunden bei der SachsenEnergie. Seit 2020 wird der Strom bereits ausschließlich aus erneuerbaren Energien bezogen. Zudem bepflanzen die DVB ihre Gleisanlagen und setzen auf begrünte Haltestellen, um etwas fürs Stadtklima zu tun.