- Die ASB-Drohnenstaffel mit Katastrophenschutz-Leiter Michael Katzsch (Mitte, dunkles Outfit.)
- Die Drohnenstaffel zeigt ihr Können.
Drohnen unterstützen Feuerwehr
Die Drohnenstaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes wird das fliegende Auge der Feuerwehr. Bislang wurde die Feuerwehr ehrenamtlich durch die 20 Staffelmitglieder und ihre Drohnen unterstützt. Nun wird die Zusammenarbeit offiziell beurkundet. Damit steht die Staffel ab sofort als taktische Einheit rund um die Uhr zur Verfügung.
Das Team hat bereits viele Einsätze der Feuerwehr unterstützt. Beispiele sind der Großbrand im Industriegelände und die Waldbrände in der Sächsischen Schweiz. Aber auch zum Aufspüren von Rehkitzen vor der Wiesenmahd oder verendetem Wild aufgrund der Schweinepest kam das fliegende Auge schon zum Einsatz.
Die Aufnahme der Drohnenstaffel als Katastrophenschutzeinheit sei eine „zukunftsfähige Entscheidung“, so Michael Katzsch, Leitender Branddirektor und Amtsleiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes Dresden.
Die hochmodernen Drohnen liefern Luftbilder der Einsatzstelle in Echtzeit. Dabei arbeiten sie mit Wärmebildkameras, autarker Stromversorgung und zukünftig sogar einer eigens entwickelten Software zur Datenauswertung. Bewerkstelligt wird die Arbeit vor Ort durch das sieben Meter lange Einsatzfahrzeug, welches Technik und Mitglieder beherbergt.
Neueinsteiger sind bei der ASB –Drohnenstaffel Dresden herzlich willkommen. Interessierte können sich zu einem Kurs am 1. September beim Staffelleiter Stefan Riedel unter drohne@asb-dresden.de anmelden.

