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Dresdner Wirtschaft widersteht Pandemie besser als erwartet

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Die Dresdner Wirtschaft hat das zweite Pandemie-Jahr gut gemeistert. Das spiegele sich u.a. in den Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer von 400 Millionen Euro sowie bei den Beschäftigungszahlen wieder, sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Vor allem der Mittelstand, insbesondere das Handwerk bleibe eine starke Säule der hiesigen Wirtschaft.

Ursache für die positiven Zahlen sind u.a die wieder einsetzende Konjunktur im vergangenen Herbst sowie die Kompensationsleistungen von Bund und Land. Ziel für die kommenden Monate müsse es sein, Rahmenbedingungen für die Branchen zu schaffen, die unter der Pandemie am stärksten gelitten haben, so Hilbert. Dazu zählen vor allem auch Kultur und Veranstaltungsbranche, sowie der Tourismus und Einzelhandel.

Die Steuereinnahmen liegen noch immer weit unter den Werten im Vergleich zur Entwicklung vor der Corona-Pandemie. Schätzungen zufolge werde der ursprüngliche Wachstumspfad auch erst 2024 wieder erreicht werden. Dennoch ist eine Erholung sichtbar.