Dresdner Stummfilmtage im Museumskino
In den Technischen Sammlungen starten am Mittwochabend die 7. Dresdner Stummfilmtage. Gezeigt werden echte Perlen der Stummfilmära, so zum Beispiel der Science-Fiction-Klassiker „20.000 Meilen unter dem Meer“ aus dem Jahr 1916.
Zu den Abenteuern der Nautilus werden E-Gitarre und synthetische Klänge aufeinandertreffen. Ganz nah erleben die Besucherinnen und Besucher den Grafen Orlok in Nosferatu 2.0 als intimes Kopfhörerkonzert. Der Stummfilmpianist Richard Siedhoff taucht in die Welt Beethovens ein, Michael Vetter improvisiert an der Orgel einen Buster Keaton-Film in der Versöhnungskirche.
Den ersten Zombie-Film der Filmgeschichte hat Leinwandlyriker Ralph Turnheim ausgegraben und rückt das vergessene Monstermeisterwerk The White Zombie aus dem Jahr 1932 in ein völlig neues Licht.
Ein weiteres Highlight erwartet die Stummfilmfans im Spätsommer im Hof der Technischen Sammlungen: die Aufführung von Der Fuhrmann des Todes in Kooperation mit dem Kino im Kasten und vertont durch die Dresdner Band Søjus1 wird im August als open air gezeigt.
Alle Filme werden musikalisch begleitet, von Klavier und Orgel bis hin zum Synthesizer. Wer im Museumskino dabei sein will, sollte vorher Karten reservieren.
