Dresdner Stadverwaltung soll Vonovia untersuchen
Die Dresdner Linke will den Vermieter Vonovia von der Stadtverwaltung überprüfen lassen. Dazu wurde nun ein Antrag eingebracht. Hintergrund sind bundesweite Beschwerden von Mietern. Auch in Dresden würden umstrittene Mieterhöhungen beklagt, heißt es. Zudem seien Betriebskosten drastisch gestiegen. Die Linke fordert zudem, Vertragsstrafen prüfen zu lassen. Dresden hatte die kommunalen Wohnungen verkauft und privatisiert - das war allerdings in einer Sozialcharta an Bedingungen geknüpft.
In dem Antrag heißt es u.a.: "Der Oberbürgermeister wird beauftragt, unverzüglich eine vertiefte Überprüfung der Einhal-tung des WOBA-Privatisierungsvertrags (UR-Nr. 111 C 2006) in Verbindung mit dem außergerichtlichen Vergleich vom 02. März 2012 zu veranlassen. Hierbei ist insbesondere auch zu prüfen, ob und inwieweit systematisch Betriebskosten überhöht abgerechnet sowie Mieterhöhungen rechtswidrig vorgenommen wurden, etwa durch die unzutreffende Wohnlageneinstufung, die falsche Ausstattungsklasseneinordnung oder die Überschreitung rechtlich zulässiger Mieterhöhungen."
Vonovia selbst teilt auf seiner Website mit: "Unser Anspruch ist es, dass unsere Nebenkostenabrechnungen transparent, nachvollziehbar und vor allem richtig sind. Vonovia rechnet nur Leistungen ab, die auch erbracht wurden. Vonovia hat ein hohes Interesse daran, die Nebenkosten niedrig zu halten, denn hohe Nebenkosten verringern die Attraktivität der Wohnung"
