Dresdner Stadtverwaltung soll auf leichte Sprache setzen
Das Dresdner Rathaus soll künftig leichter verständlich kommunizieren. Die rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit bringt einen Antrag für die Verwendung von leichter Sprache ein. Statt von Lichtsignalanlage soll einfach von Ampeln die Rede sein. Und statt Querungshilfe kann man auch einfach Zebra-Streifen sagen.
Aber auch die Begleittexte zu komplizierten Formulare, wie zum Beispiel zum Elterngeld-Antrag, sollen ab dem Jahr 2019 besser verständlich formuliert werden. Kosten und Aufwand für das Projekt sind noch offen. Bei leichter Sprache sollen möglichst kurze, aktive Hauptsätze formuliert werden. Dabei gilt: Maximal 13 Wörter pro Satz; Maximal ein Komma pro Satz; Nur eine Aussage in jedem Satz; Fachbegriffe sollen erklärt oder vereinfacht werden.