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Dresdner Stadtrat verurteilt Putins Angriffskrieg

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Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat eine Resolution gegen den Krieg in der Ukraine verabschiedet. Darin wird der völkerrechtswidrige Angriff auf das Schärfste verurteilt. Der von Putin angezettelte Krieg sei durch nichts zu rechtfertigen, heißt es in der Erklärung:

„Wir unterstützen die Gemeinschaft der Ukrainerinnen und Ukrainer in unserer Stadt in ihren Bemühungen die Not ihrer Landsleute zu lindern. Wir nehmen Menschen auf, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen und werden diese bestmöglich versorgen und unterbringen. Wir unterstützen die Bürgerinnen und Bürger von Dresden in ihrer Hilfsbereitschaft und ihrem ehrenvollen Engagement. Und wir werden die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen und die Beschlüsse dazu fassen, um dieser großen Herausforderung angemessen von Seiten der Stadt zu begegnen.
Wir bekennen uns an dieser Stelle ganz bewusst zu unserer Städtepartnerschaft mit St. Petersburg und zur Freundschaft mit den Menschen die dort leben. Dies ist kein Krieg der russischen Zivilbevölkerung, sondern der Krieg einer mächtigen und diktatorischen Elite.“

Redner aller Fraktionen machten ihre Ablehnung des Krieges deutlich. Mehrere Stadträte warnten vor einem Flächenbrand, der sich auf ganz Europa ausbreiten könnte.

Unterdessen sind erste Flüchtlinge bei uns in Dresden eingetroffen und untergebracht worden. Bislang sind etwa 100 Wohnungsangebote von gewerblichen und privaten Vermietern bei der Stadt eingegangen. Die Hotels stellen 300 Zimmer kostenlos zur Verfügung.