• Die Operette spielt ab dem kommenden Wochenende wieder regulär. (Foto: Red)

Dresdner Staatsoperette nimmt Spielbetrieb nach Wasserhavarie wieder auf

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Die Staatsoperette Dresden wird nach der Wasserhavarie am kommenden Samstag wieder ihren regulären Spielbetrieb aufnehmen. Im Oktober war bei Wartungsarbeiten an der Brandschutzanlage ein falscher Knopf gedrückt worden, 16.000 Liter Wasser fluteten die Bühne, zerstörten u.a. Scheinwerfer und Bühnenboden. Die Schäden wurden nun auf drei Millionen Euro bilanziert, die Versicherung trägt die Kosten, hieß es.

Operetten-Intendant Wolfgang Schaller stellte bei uns im Interview die aktuellen Brandschutzvorgaben für Theater in Frage. Seit 20 Jahren habe kein Theater in Deutschland gebrannt, aber jedes Jahr würden mehrere Bühnen unter Wasser gesetzt, spitzte Schaller zu. Darüber habe man auch im Verwaltungsrat des Deutschen Bühnenvereins beraten. Bei uns in Dresden hatte es vor der Operette auch das Kleine Haus des Staatsschauspiels getroffen, auch dort hatte die Sprinkleranlage Teile der Bühne unter Wasser gesetzt.

Nun freut sich die Staatsoperette wieder auf den regulären Spielbetrieb, für Februar und März seien bereits im Vorverkauf über 80 Prozent der Tickets weg, sagte Intendant Schaller. Er zeigte sich dankbar, dass das Publikum der Operette so die Treue hält.