Dresdner sparen viel und investieren in Immobilien
Die Dresdner legen weiterhin viel Geld auf die hohe Kante. Das geht aus der Jahresbilanz der Ostsächsischen Sparkasse hervor die am Dienstag vorgestellt wurde. Demnach wuchsen die Spareinlagen der 600.000 Sparkassenkunden in der Region um 5,4 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Im Schnitt hat jeder Sparer 17.700 Euro auf dem Konto, 830 Euro mehr als im Vorjahr.
Mehr private Bauprojekte
Weiter gewachsen ist auch der Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Etwa 3000 private Bauprojekte sind im vergangenen Jahr nach Angaben von OSD-Vorstandschef Joachim Hoof finanziert worden, 420 Millionen Euro sind dafür als Kredite ausgereicht worden. Im Vorjahr waren es 370 Millionen Euro.
Kreditgeschäft wächst
Die Zahl der Kreditbestände bei der Ostsächsischen Sparkasse wuchs auf 6,63 Milliarden Euro. Diese Zahl habe sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt, sagte Hoof. Der Großteil neuer Kredite ging demnach an Unternehmen: 977 Millionen Euro wurden für Investitionen ausgereicht, im Vorjahr waren es 783 Millionen.
Filialen bleiben erhalten
Nichts ändern soll sich nach Angaben von Hoof an der Zahl der 100 Filialen in der Region. Auch an den Kontoführungsgebühren seien 2019 keine Änderungen geplant. Diese waren 2016 durchschnittlich um 30 Prozent angehoben worden.
Elektronisches Schließfach
Neu ist das Elektronische Schließfach "Elsa" - damit können nach Angaben der OSD wichtige persönliche Dokumente auf Sparkassen-Server hochgeladen und gespeichert werden. Zudem sei man zuversichtlich, dass man ab diesem Jahr auch bei dem mobilen Bezahldienst Apple Pay dabei sei. Ein genaues Datum wurde nicht genannt.
Die Ostsächsische Sparkasse hat nach eigenen Angaben 600.000 Privatkunden und 44.000 Firmenkunden in der Region. 1600 Mitarbeiter arbeiten in den 100 Filialen, zudem werden in ländlichen Regionen 86 Haltepunkte vom Sparkassen-Bus angesteuert. An der Zahl der Mitarbeiter solle sich nichts ändern, hieß es.