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Dresdner sind in die eigene Stadt verliebt

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Die Dresdner lieben ihre Stadt. Das geht aus dem aktuellen „Glücksatlas“ hervor, den die Universität Freiburg mit Unterstützung der Süddeutschen Klassenlotterie erstellt hat. Demnach würden 63 Prozent einem Bekannten empfehlen, nach Dresden zu ziehen. Das ist mehr als in jeder anderen Großstadt.

Lebenszufriedenheit:  Platz 11 von 12

Allerdings sind die Menschen in der Landeshauptstadt in persönlichen Bereichen eher unzufrieden, etwa mit dem Familienleben oder auch der Gesundheit. Das das ist laut Studie auf die schnell alternde Bevölkerung zurückzuführen, da ältere Bürger häufiger allein leben, zum Beispiel als Witwe oder Witwer, und mit einer allmählich verschlechternden Gesundheitssituation konfrontiert sind.

Auch mit ihrer finanziellen Situation sind die Dresdner nicht glücklich und bewegen sich im Vergleich der Großstädte am unteren Ende. Lediglich 23.100 Euro haben die Dresdner Haushalte jährlich zur Verfügung (für Wohnen, Nahrung, Kleidung, Mobilität etc.). Der Großstadtdurchschnitt liegt bei 26.100 Euro. Die geringeren Werte im persönlichen Bereich schlagen sich auch auf den Optimismus der Dresdner nieder. Jeder fünfte Dresdner glaubt laut „Glücksatlas“, dass es ihm in fünf Jahren nicht besser gehen wird.

In die eigene Stadt verliebt

Trotzdem sind die Menschen in Dresden mit ihrer Stadt in herausragendem Maße zufrieden: Vor allem mit der Verkehrsinfrastruktur, dem Wirtschaftsstandort und dem kulturellen Angebot. Letzter Punkt wurde mit 7,65 von insgesamt 8 Punkten bewertet.