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Dresdner Rugbyspieler als Salafist bezeichnet und attackiert

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Vor dem Club Mensa sind drei Mitglieder des Dresdner Rugby­ver­eins angegriffen worden. Wie ein Vereins­spre­cher mitteilte, sei ein dunkel­häu­tiger spani­scher Spieler mit Vollbart vor dem Club Mensa als Salafist bezeichnet und attackiert worden. Zwei Spieler mussten nach der Schlä­gerei am frühen Sonntag­morgen in die Notauf­nahme, hieß es. Sie hätten u.a. Nasen- und Lippen­ver­let­zungen davon getragen, konnten das Kranken­haus inzwi­schen aber wieder verlassen, sagte Stefan Uhlig vom Rugby Verein Dresden. Der Verein rief nun dazu auf, sich an dem Stern­marsch für mehr Toleranz in Dresden zu betei­ligen.Die Dresdner Polizei teilte am Montag­nach­mittag auf Anfrage mit, es seien etwa 12 Personen in die Schlä­gerei verwi­ckelt gewesen. Es werde wegen Körper­ver­let­zung ermit­telt. Aller­dings habe bei der Außein­an­der­set­zung wohl auch Alkohol eine Rolle gespielt, bis zu 1,6 Promille seien festge­stellt worden. Die Tatver­däch­tigen sind geflüchtet.