• (Symbolbild: dpa)

  • Über 400 Gramm Crystal wurden in dem aktuellen Fall sichergestellt (Foto: Zoll Dresden)

Dresdner Rauschgiftfahnder zerschlagen Drogenring

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Rauschgiftfahnder haben einen Drogenring in Dresden und der Lausitz gesprengt. Der Zoll hat zusammen mit der Bundespolizei bei Sohland zwei Autos mit vier Verdächtigen gestoppt. Sie hatten über 400 Gramm Crystal dabei. Danach haben die Ermittler zwei Wohnungen, ein Büro und eine Lagerhalle in Dresden durchsucht und weitere Drogen sichergestellt. Der Straßenverkaufswert der Drogen lag laut Zoll bei 22.000 Euro. Zudem ist in der Lagerhalle auch Hehlerware entdeckt worden, zum Beispiel gestohlene Fahrräder, Motorräder und Baumaschinen. Drei Verdächtige sitzen nun in Untersuchungshaft. Der Zoll geht davon aus, dass die Gruppe im erheblichen Umfang mit Crystal gehandelt hat.

Die vollständige Mitteilung des Zolls zu dem Fall:

Mit tatkräftiger Unterstützung durch Kräfte des Hauptzollamts Dresden und der Bun-despolizei Ebersbach konnten am Nachmittag des 07.08.2018 zwei Pkw mit vier Verdächtigen im Bereich Sohland angehalten und kontrolliert werden. Dabei stellten die Beamten in einem der Fahrzeuge unter dem Beifahrersitz eine Tasche mit über 400 Gramm Crystal fest. Die vier tatverdächtigen Personen wurden vorläufig festgenommen. In der Folge wurden in Dresden zwei Wohnungen, ein Büro und eine Lagerhalle durchsucht.

Dabei konnten mehrfach Kleinmengen an Crystal und weitere Beweismittel sichergestellt werden, die auf den gewerblichen Handel mit Crystal schließen lassen. Dass sich das Geschäftsfeld der Verdächtigen nicht nur darauf beschränkte, wurde bei der Durchsuchung der Lagerhalle deutlich, in der mittels tatkräftiger Unterstützung durch Beamte der Polizeidirektion Dresden große Mengen an Hehlerware, wie hochwertige Fahrräder, neuwertige Motorräder, Baumaschinen etc. aufgefunden werden konnten.

Gegen zwei der vier Festgenommenen erließ das Amtsgericht Dresden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden Haftbefehle. Am 08.08.2018 gelang es noch ein weiteres Mitglied der Gruppierung, gegen den bereits ein Haftbefehl vorlag, im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung festzunehmen. Der Schwarzmarktpreis der sichergestellten Betäubungsmittel beläuft sich auf etwa 22.000 Euro.