Dresdner Polizei zieht Tuning-Sünder aus dem Verkehr

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Die Dresdner Polizei hat in den vergangenen Tagen rund 240 getunte Fahrzeuge kontrolliert und dabei teils gravierende Verstöße aufgedeckt. Besonders die Reifengröße, die Federung und leistungssteigernde Eingriffe nahmen die Beamten unter die Lupe.

In mehr als 60 Fällen stellten sie erhebliche Mängel oder bauliche Veränderungen fest, die nicht erlaubt sind. Elf Autos wurden gleich sichergestellt, zum Beispiel, weil die Räder an der Karosserie schliffen.

„Laienhaftes Tuning oder bewusst gegen Betriebsvorschriften verstoßende „Basteleien“ an Kraftfahrzeugen sind keine Kavaliersdelikte. Sie können nicht nur die Insassen sondern auch andere Verkehrsteilnehmer teils erheblich gefährden", sagt der Chef der Dresdner Verkehrspolizeiinspektion Gerald Baier.

"Auch stellen wir vermehrt Mopeds mit leistungssteigernden Veränderungen fest. Das ist ein vom Fahrer nicht mehr beherrschbares Spiel auf Leben und Tod, da weder die Bremsen noch andere wichtige Bauteile für die höheren Geschwindigkeiten ausgelegt sind. Tuning ja, dann aber sicher!“