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Dresdner Polizei warnt vor Hackern

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Die Dresdner Polizei warnt aktuell vor besonders dreisten Betrügern am Telefon und Computer. Die Unbekannten geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus und behaupten, dass der PC durch Hacker beschädigt worden sei. Sie wollen dann Fernzugriff auf den PC und fragen Passwörter ab. In zwei Fällen in Großzschachwitz und Striesen sind ein Mann und eine Frau um mehrere tausend Euro betrogen worden. In einem weiteren Fall in Meißen ist noch unklar, wie hoch der finanzielle Schaden ist.

Die Mitteilungen zu den drei Fällen von der Dresdner Polizei:

Zeit:       28.05.2019, 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort:        Dresden-Großzschachwitz/Striesen

Unbekannte haben am Dienstag einen Mann (54) und eine Frau (56) um mehrere tausend Euro betrogen.

Die Täter gaben sich am Telefon jeweils als Microsoftmitarbeiter aus und behaupteten, dass die Computer durch Hacker beschädigt worden seien. Zur Behebung der Schäden ließen sich die Unbekannten einen Fernzugriff auf die Rechner gewähren und brachten die Angerufenen dazu mehrere Passwörter mitzuteilen.

Die 56-Jährige fertigte darüber hinaus mit ihrer Webcam mehrere Aufnahmen ihres Personalausweises und weiterer persönlicher Dokumente. Letztlich gelangten die Anrufer an die Zugangsdaten für Onlinebanking sowie verschiedener Internetplattformen, die von den beiden Betroffenen genutzt wurden.

Der Frau entstand ein Schaden von rund 1.800 Euro. Das Geld buchten die Täter vom Konto ab. Der finanzielle Schaden für den 54-Jährigen kann bislang noch nicht beziffert werden. Unter anderem kauften die Täter jedoch mehrere I-Tunes-Karten im Wert von jeweils 100 Euro auf Kosten des Mannes.

Die Polizei rät:
- Gewähren Sie Unbekannten keinen Zugriff auf ihre Rechner!
- Gehen Sie sorgsam mit ihren persönlichen Daten und Zugangsdaten um!
- Ein technischer Support wird Sie niemals nach Passwörtern für Onlinekonten fragen! (sg)

Landkreis Meißen

Hackerangriff vorgetäuscht – Achtung Betrüger

Zeit:       28.05.2019, 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Ort:        Meißen

Unbekannte haben am Dienstag einen Mann (67) am Telefon dazu gebracht, seine Zugangsdaten zu mehreren Onlinekonten preiszugeben.

Die Täter gaben vor, der Computer des Mannes sei durch Hacker beschädigt worden. Zur Behebung der Schäden sollte er den Anrufern den Fernzugriff auf den Rechner gewähren. Letztlich gab der 67-Jährige die Zugangsdaten für mehrere Onlinekonten in seinen Rechner ein. Zum Abschluss teilten die Anrufer mit, dass durch den Hackerangriff verschiedene Softwarelizenzen ungültig geworden seien. Gegen die Zahlung von mehreren hundert Euro per I-Tunes-Karten, könnte der 67-Jährige neue Lizenzen erwerben. Darauf ließ sich der Mann nicht ein und hielt Rücksprache mit seiner Bank. Als er merkte, dass er Betrügern aufgesessen war, wandte er sich an die Polizei. Wie hoch der finanzielle Schaden ist, kann bislang nicht gesagt werden.

Die Polizei rät:
- Gewähren Sie unbekannten Personen keinen Zugriff auf ihre Rechner!
- Gehen Sie sorgsam mit ihren persönlichen Daten und Zugangsdaten um!
- Ein technischer Support wird Sie niemals nach Passwörtern für Onlinekonten fragen!