Dresdner Polizei überführt rumänische EC-Karten-Diebe
Die Dresdner Kriminalpolizei hat drei Männer ermittelt, die zu einer bundesweit agierenden Betrüger-Bande gehören sollen.
Den drei Rumänen wird vorgeworfen Geldkarten gestohlen zu haben, zum Beispiel an der Sparkasse auf der Königsbrücker Straße, auf der Kesselsdorfer Straße und der Königstraße.
Einer von ihnen hat an Geldautomaten die PIN von Bankkunden ausgespäht, so die Polizei. Der zweite hat die Kunden abgelenkt und der Dritte ihnen die Karte gestohlen und gegen andere Karten ausgetauscht. Dadurch blieben die Diebstähle zunächst unbemerkt. Mit den geklauten Karten sollen sie über 6.000 Euro ergaunert haben.
Die Männer wurden Anfang Mai im Zusammenhang mit ähnlichen Delikten in Baden-Württemberg gefasst, sie sitzen in Untersuchungshaft. Nun konnten ihnen Anhand von Überwachungsbildern auch die Dresdner Straftaten zugeordnet werden.
Die vollständige Mitteilung der Dresdner Polizei:
Die Dresdner Kriminalpolizei hat drei Tatverdächtige einer bundesweit agierenden Bande ermittelt. Den Männern wird vorgeworfen gezielt Geldkarten gestohlen zu haben, um mit diesen unrechtmäßig Bargeld abzuheben.
Die Täter gingen in der Regel arbeitsteilig vor. Einer der Männer spähte zunächst Kunden an Geldautomaten bei der Eingabe der PIN aus. Ein zweiter lenkte sie ab, während der dritte die Geldkarten aus dem Ausgabeschlitz entwendete. Da er die Karten gegen andere, gestohlene Geldkarten austauschte, bemerkten die Betroffenen den Verlust erst später.
Die Dresdner Kriminalisten ermittelten in drei derartigen Fällen. Am 20. April 2019 hatten die Täter einen 55-Jährigen in einer Sparkasse an der Königsbrücker Straße auf diese Weise bestohlen. Zwei Tage später entwendeten sie die EC-Karten eines Mannes (70) in einer Sparkasse an der Kesselsdorfer Straße und eines 76-Jährigen in einer Bank an der Königstraße. Mit den erbeuteten Karten hoben sie insgesamt über 6.000 Euro ab.
Durch die Auswertung der Bilder der Überwachungskameras konnten die Ermittler drei rumänische Staatsangehörige (19, 20, 37) bekannt machen. Sie sind Teil einer Bande, die bereits am 24. April 2019 einen Geldautomaten an der Dorothea-Erxleben-Straße so manipuliert hatte, dass das Geld im Ausgabeschacht zurückblieb.
Die drei Männer wurden Anfang Mai in Baden-Württemberg wegen ähnlicher Delikte festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.