Dresdner machen sich für „Elbamare“-Zukunft stark
Um das Freizeitbad „Elbamare“ im Dresdner Westen zu retten, haben mehrere Bürger eine Petition gestartet. Die Zukunft des beliebten Bades ist aktuell ungewiss. Der Mietvertrag zwischen Eigentümer und Landeshauptstadt läuft 2025 aus. Laut Linken-Stadtrat Tilo Kießling liegt ein Kaufangebot des Eigentümers vor. Nach den Informationen der Bäder GmbH werden alle Varianten geprüft. Die Dresdner befürchten, eine Schließung wäre ebenfalls möglich. Sie machen mit ihrer Petition Druck auf die Stadt, damit das Bad weiter offenbleibt.
So heißt es in der Petition u.a.: „Will die Stadt das Schwimmbad schließen? Will sie das in einer Zeit, in der Wasserflächen dringend gesucht werden, in der viel zu wenig Kinder die Gelegenheit haben, schwimmen zu lernen? Wir sagen: Das darf nicht sein, unser Bad soll offenbleiben. Wir wollen, dass die Stadt Dresden das Schwimmbad kauft.“
Unterstützt wird die Forderung von der Linken- Fraktion. Dazu erklärt Linken-Stadtrat Tilo Kießling, Mitglied im Sportsausschuss: „Es wäre komplett irre, ein Bad zu schließen, während an vielen Stellen der Stadt die Knappheit von Schwimmflächen beklagt wird. Die Landeshauptstadt sollte einen Kauf des Elbamares in Betracht ziehen, um Eintrittspreise stabil zu halten. Auf jeden Fall muss die Verwaltung, muss Oberbürgermeister Hilbert Klarheit schaffen, was aus diesem wichtigen Sport- und Freizeittreff wird.“
Zur Petition geht es hier.
