Dresdner Linde-Standort künftig aus den USA gesteuert
Die rund 500 Mitarbeiter von Linde in Dresden gehören künftig zum größten Industriegasekonzern der Welt. Der Linde-Aufsichtsrat in München hat der Fusion mit US-Konkurrent Praxair zugestimmt. Vorausgesetzt die Kartellbehörden in den USA und Europa stimmen zu, wird der Konzern mit rund 80.000 Mitarbeitern künftig Linde heißen aber aus den USA gesteuert werden. Was der Zusammenschluss für die Dresdner auf lange Sicht bedeutet, wird sich zeigen. Linde wollte den Standort Bodenbacher Straße eigentlich schließen, hatte im Dezember 2016 dann aber doch eine Standortgarantie bis 2021 gegeben. Am Freitag wollen die Unternehmensbosse Details zur Fusion erläutern, vielleicht gibt es auch Einzelheiten wie es künftig in Dresden weitergehen wird.