Dresdner leben gerne in Dresden - Note „gut“
In Dresden lebt es sich gut. Das ist der Fazit der Kommunalen Bürgerumfrage im vergangenen Jahr. Die persönliche wirtschaftliche Lage bewerten die Dresdner im Vergleich zu bisherigen Umfragen am besten. Auch ist das monatliche Nettoeinkommen eines Dresdner Haushaltes mit durchschnittlich 2 090 Euro im Vergleich zu 2014 um fast elf Prozent gestiegen. Auch mit ihren Wohnungen, der Wohngegend und der Stadt insgesamt sind die Dresdner ausgesprochen zufrieden. Durchschnittlich gab es die Note 1,9. Die Stadt hatte vor einem Jahr 12.500 Fragebögen verschickt - gut ein Drittel davon kam ausgefüllt zurück.Zahlen im DetailDie persönliche wirtschaftliche Lage wird im Vergleich mit bisherigen Umfragen am besten bewertet. 65 Prozent der Befragten schätzen sie als „sehr gut“ oder „gut“ ein (2014: 58 Prozent). Die Erwartungen an die zukünftige Entwicklung sind ebenso sehr positiv: Etwa 15 Prozent erwarten eine Verbesserung (2014: 20 Prozent) und nur zwölf Prozent sind eher pessimistisch (2014: 14 Prozent). Einkommen der Dresdner Haushalte steigen weiter Das durchschnittliche Nettoeinkommen eines Dresdner Haushaltes ist seit der letzten Befragung um knapp elf Prozent angestiegen. Der Einkommensanstieg ist damit deutlich höher ausgefallen als noch zwischen 2012 und 2014. Im Februar 2016 verfügte ein Dresdner Haushalt monatlich im Durchschnitt über ein Einkommen von 2 090 Euro. Die größten Steigerungen sind bei Paaren ohne Kinder zu verzeichnen. Sie verfügen jetzt über 14 Prozent mehr Einkommen. Dafür bleiben Zuwächse bei Befragten ohne Partner aus und Einpersonenhaushalte verfügten über ein etwas geringeres Einkommen als 2014.Große Zufriedenheit mit der Wohnung und der Stadt, Wohnkosten steigen Die Dresdnerinnen und Dresdner sind mit der Wohnung, der Wohngegend und der Stadt ausgesprochen zufrieden. Die „Durchschnittsnoten“ bei der Bewertung der Wohnung und der Wohngegend erreichen seit 2010 zum vierten Mal in Folge die bis dahin jeweils beste Note von 1,9. Die Stadt allgemein erhält ebenfalls die Durchschnittsnote 1,9.16 Prozent der Dresdner Haushalte wohnen in ihrem eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. Eine durchschnittliche bewohnte Dresdner Wohnung ist 72,6 Quadratmeter groß und hat statistisch betrachtet 2,9 Räume. Etwa drei Viertel der Haushalte verfügen über einen Balkon, eine Terrasse oder eine Loggia. Der größte Teil der Haushalte - 45 Prozent - heizt mit Fernwärme, etwa 41 Prozent mit Erdgas. 21 Prozent der Haushalte geben an, in einer alten- und behindertengerechten Wohnung zu leben. Zwölf Prozent wohnen laut eigenen Angaben in einer rollstuhlgerechten Wohnung. Die „durchschnittliche Dresdner Mietwohnung“ kostet monatlich 532 Euro (8,21 Euro je Quadratmeter), davon betragen die Grundmiete 395 Euro (5,96 Euro je Quadratmeter), die kalten Betriebskosten 77 Euro (1,17 Euro je Quadratmeter) und die Kosten für Heizung und Wassererwärmung 74 Euro (1,12 Euro je Quadratmeter). Auf die Frage, was auf Dresden zutrifft, gab es die größten Zustimmungswerte bei den Aussagen "traditionsverbunden, grün und attraktive Innenstadt." Einen sehr deutlichen Rückgang gab es für die Aussage, Dresden sei weltoffen (von über 70 % Zustimmung auf 40 %) und modern (Rückgang von 55 auf 45 Prozent).
