Dresdner können wieder ihre Fahrräder codieren lassen
Der ADFC Dresden nimmt ab heute wieder die Fahrradcodierung auf. Sinn und Zweck der Cordierung ist es, dass beim Auffinden eines gestohlenen Fahrrades der rechtmäßige Besitzer durch den Code schnell ausfindig gemacht werden kann.
Der Fahrradclub codiert die Räder mit einem Nagelpräger. Dabei wird eine individuelle Ziffern- und Zahlenkombination in den Rahmen geprägt. Aufgeprägt wird ein sogenannter Eigentümer-Identifikations-Nummer-Code (EIN-Code), der sich aus dem Kfz-Kennzeichen des Ortes, den letzten Ziffern des amtlichen Gemeindeschlüssels, einer Straßenkennung, der Hausnummer, den Initialen des Eigentümers, sowie dem Jahr der Codierung zusammensetzt. Der EIN-Code erfordert keine Datenbank, denn die Polizei kann allein anhand des Codes den rechtmäßigen Eigentümer ermitteln. Erfolgt ein Umzug, so helfen die Einwohnermeldeämter dabei, den Besitzer zu ermitteln. Bei Weiterverkauf des Fahrrades ist eine Neucodierung ebenfalls nicht nötig, die Codierung muss nur im Kaufvertrag vermerkt werden, und die Codierpapiere sollten im Original mit überreicht werden, so der Fahrradclub.
Die Diebstahl-Abschreckung mittels Fahrradcodierung ist bei den Dresdnerinnen und Dresdnern sehr gefragt. „In den letzten Wochen erreichten uns viele Anrufe, wann wir denn wieder codieren, denn traditionell nehmen wir das Codieren ja immer im Frühling wieder auf“, berichtet Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden. „Um unseren Service auch in Corona-Zeiten anbieten zu können, haben wir heute ein Termin-Anmeldeportal für unsere Codier-Tage scharf geschaltet mit Codier-Terminen alle 15 Minuten. Damit entzerren wir das Codieren und vermeiden so, dass es zu einer Warteschlange kommt. Codiert wird unter Einhaltung der geltenden Corona-Hygienevorschriften bei uns im Innenhof im Freien. Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Schutzmaske ist natürlich Vorschrift. Pro Monat planen wir zwei Codier-Tage.“
Die Termine für April (21. April) und Mai (5. Mai und 19. Mai) sind bereits ausgebucht, so der Fahrradclub. Nächste freie Termine soll es erst im Juni wieder geben. Codiert wird im Innenhof vor der Geschäftsstelle des ADFC Dresden in der Bautzner Straße 25 in der Äußeren Neustadt.
Mitzubringen sind der Personalausweis, der Kaufbeleg oder ein anderer Eigentumsnachweis (ohne ist die Codierung nicht möglich) sowie sieben Euro pro Fahrrad. Für ADFC-Mitglieder beträgt die Codierungsgebühr nur zwei Euro. Vor Ort ist zudem eine Einverständniserklärung auszufüllen, die idealerweise auch schon vorausgefüllt mitgebracht werden kann (Download auf Website).
Link zum Anmeldeportal:https://www.terminland.eu/adfc-dresden/
Weitere Informationen finden Sie hier.