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Dresdner Hilfsorganisation arche noVa schickt Team nach Indonesien

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Nach dem verheerenden Tsunami in Indonesien bereitet sich die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa auf einen Einsatz im Katastrophengebiet vor. Wie uns Vorstandsvorsitzender Stefan Mertenskötter sagte, wird derzeit die Registrierung der Hilfsorganisation in Indonesien abgewartet. Ist das erledigt, können die beiden Mitarbeiter mit ihrer Ausrüstung losfliegen. Das kann bereits Mittwoch (03.10.) sein, sagte Mertenskötter. Sie nehmen Geräte mit, um etwa 2.400 Menschen mit Trinkwasser zu versorgen, sagte Mertenskötter bei uns im Interview. Die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa ist auf die installation von Trinkwasseraufbereitung und Versorgung in Katastrophengebieten spezialisiert.

Die Zahl der Todesopfer bei den Erdbeben und dem folgenden Tsunami in Indonesien hat sich nochmals deutlich erhöht. Nach einer neuen offiziellen Zwischenbilanz kamen auf der Insel Sulawesi mehr als 1200 Menschen ums Leben. Unter den Trümmern von Häusern und im Schlamm werden noch viele weitere Leichen vermutet. Immer noch gibt es Nachbeben. Wahrscheinlich wird es noch Tage dauern, bis das ganze Ausmaß der Katastrophe klar ist. Etwa 100 Menschen werden noch vermisst.Deutschland stellt 1,5 Millionen Euro Soforthilfe für die Katastrophenregion bereit. "Sind in engem Kontakt mit Hilfsorganisationen und der indonesischen Regierung, um Bedarf vor Ort festzustellen und Unterstützung zu koordinieren", hieß es in einem Tweet des Auswärtigen Amts am Dienstag. Deutschland stehe an der Seite Indonesiens.Immer noch gibt es Nachbeben. Mehr als 72 Stunden nach den Beben und der Flutwelle wird die Lage auf der Insel chaotischer - den Überlebenden fehlt es an den wichtigsten Dingen wie Wasser, Nahrung und Treibstoff. (red mit dpa)