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Dresdner Hilfskonvoi für Flüchtlinge in Röszke

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Ein Dresdner Unter­nehmer fährt mit einem Hilfs­konvoi an die ungari­sche Grenze zu Serbien.  Er sammelt dazu noch bis 19.00 Uhr an der Hambur­ger­straße  59 Spenden. Gesucht werden aktuell noch Winter­sa­chen wie Jacken, Schals, Mützen und Pullover in allen Größen. Auch Isomatten und Schlaf­säcke werden gebraucht, hieß es. Mit zwei Autos mit Anhän­gern startet der Konvoi dann gegen 22.00 Uhr.An der Grenze zu Serbien herrschen katastro­phale Zustände. In Röszke campieren Menschen auf Feldern, ohne Decken oder Zelte.Die Polizei hat in der Nacht zum Dienstag einen Fußmarsch Hunderter Flücht­linge von der serbi­schen Grenze Richtung Budapest beendet. Die völlig übermü­deten Menschen seien auf der Autobahn A 5 von Polizei­bussen abgeholt und in das Erstre­gis­trie­rungs­lager Röszke an der ungarisch-serbi­schen Grenze zurück­ge­bracht worden, berich­tete die ungari­sche Nachrich­ten­agentur MTI. Am Vortag hatte die Flücht­lings­gruppe, darunter viele Familien mit Kindern, in Röszke eine Polizei­ab­sper­rung durch­bro­chen, um auf der Autobahn M5 Richtung Budapest zu marschieren. Die Polizei sperrte den betrof­fenen Autobahn­ab­schnitt für den Kraft­ver­kehr und ließ die Flücht­linge zunächst gewähren. Die Flücht­linge hatten ihre Regis­trie­rung im Transit­lager Röszke verwei­gert. Sie waren vorher illegal zu Fuß aus Serbien gekommen. Weil das Ziel der meisten ein anderes westli­ches EU-Land ist, verwei­gern etliche die Regis­trie­rung in Ungarn.