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Dresdner Flirtplattform Lovoo in der Kritik

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Die Dresdner Flirt­platt­form "Lovoo" steht in der Kritik. Das Dating-Portal soll mit sogenannten Fake-Profilen gearbeitet haben, berichtet das Computer-Fachmagazin C'T. Den Journalisten sind nach eigenen Angaben vermutlich authentische interne E-Mails und Programmcode zugespielt worden. Es gehe um 50 GB an Daten. Demnach sollen Nutzer der Flirtplattform durch künstliche Profile zum Geldausgeben animiert worden sein, so die Schlussfolgerung der C'T-Autoren. Lovoo selbst wider­sprach den Vorwürfen. Diese beruhen auf zweifel­haften Dokumenten und Daten, die dem Magazin anonym zugespielt worden sind, teilte eine Unter­neh­mens­spre­cherin mit. Die Autoren selbst würden die Authen­ti­zität anzwei­feln. Die Sprecherin teilt mit: "Die in dem Artikel zitierten Passagen aus internen Emails – sofern authen­tisch – zu unseren  Anti-Spam Initia­tiven sind von den Autoren  falsch verstanden und fahrlässig in einen anderen Zusam­men­hang gestellt worden."Bei Lovoo arbeiten etwa 140 Leute. Weltweit hat die Flirt-App nach Unter­neh­mens­an­gaben über 36 Millionen Nutzer.Hier geht es zum Artikel der C'TDie Stellung­nahme von Lovoo: Die in der heutigen Ausgabe der c’t in einem Artikel aufge­stellten Vorwürfe gegen die Kennen­lern-App LOVOO beruhen auf zweifel­haften Dokumenten und Daten, die dem Magazin anonym zugespielt worden sind und dessen Authen­ti­zität die Autoren in ihrem Beitrag selbst anzwei­feln.Die in dem Artikel genannten Vorwürfe weist LOVOO zurück.Die in dem Artikel zitierten Passagen aus internen Emails – sofern authen­tisch – zu unseren  Anti-Spam Initia­tiven sind von den Autoren  falsch verstanden und fahrlässig in einen anderen Zusam­men­hang gestellt worden.Dennoch hatte LOVOO c’t mehrfach angeboten, die entstan­denen Fragen des Magazins in einem Presse­ge­spräch zu beant­worten, ferner auch angeboten, die techni­sche Anti-Spam Abtei­lung des Unter­neh­mens zu besuchen und mit den dortigen Software­spe­zia­listen zu sprechen.Dies hat c’t abgelehnt.Daher nimmt LOVOO mit großer Besorgnis zur Kenntnis, dass weder die Autoren des Artikels, (...), noch der verant­wort­liche Heise-Verlag ihrer journa­lis­ti­schen Sorgfalts­pflicht augen­schein­lich nicht nachge­kommen sind.