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  • Symbolbild: Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden trainieren regelmäßig den präzisen Umgang mit den Spezialwerkzeugen. Dabei werden unter anderem festsitzende Ringe kontrolliert durchtrennt.

Dresdner Feuerwehr löst festsitzenden Ring im Intimbereich

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Mit Spezialwerkzeug und ganz viel Fingerspitzengefühl hat die Dresdner Feuerwehr einem Mann in Klotzsche aus einer Notsituation geholfen. Der 52-Jährige konnte einen festsitzenden Edelstahlring im Intimbereich nicht mehr selbstständig entfernen. 

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schilderte der Patient, dass sich der etwa 1,5 Zentimeter starke Edelstahlring bereits seit den Abendstunden des 31. August 2026 um seinen Penis befand und sich nicht mehr entfernen ließ.

Nach kurzer Abstimmung mit dem Rettungsdienst durchtrennten die Einsatzkräfte den Ring vorsichtig mit speziellem Werkzeug. Die Befreiung gelang ohne Komplikationen - der Patient konnte aufatmen. Während der Arbeiten wurde der betroffene Bereich kontinuierlich mit Wasser gekühlt, um eine Erwärmung des Metalls zu verhindern. Weitere medizinische Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Feuerwehr kann auch Hilfe auf engstem Raum 

Zum Einsatz kamen zwei Einsatzkräfte der Rettungswache Neustadt sowie sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt. Dort hält die Feuerwehr Dresden spezielle Werkzeuge für technische Hilfeleistungen vor, bei denen größere Rettungsgeräte aufgrund der räumlichen Verhältnisse oder der erforderlichen Präzision nicht eingesetzt werden können. Sie kommen beispielsweise bei der Entfernung festsitzender Ringe von Fingern oder bei der Befreiung von Personen aus Maschinen und technischen Anlagen zum Einsatz.

Feuerwehrsprecher Michael Klahre: „Nicht jede technische Rettung lässt sich mit großem Gerät lösen. Gerade bei solchen Einsatzlagen kommt es darauf an, sehr präzise und möglichst schonend zu arbeiten. Die dafür vorgehaltenen Spezialwerkzeuge ermöglichen unseren Einsatzkräften, auch auf engstem Raum sicher Hilfe zu leisten. Die Entfernung festsitzender Ringe an Fingern gehört inzwischen zu den wiederkehrenden Hilfeleistungen der Feuerwehr.“