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Dresdner FDP fordert schnellstens Behelfsbrücke an der Carolabrücke

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Eine Behelfsbrücke am Standort der gesperrten Carolabrücke! Das fordert die Dresdner FDP, um den Verkehr über die Elbe auch während der Abbruch- und Neubauarbeiten sicherzustellen.

„Ein Neubau, wie er jetzt im Gespräch ist, wird viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern“, erklärt Holger Hase, Kreisvorsitzender der FDP Dresden. „Über einen so langen Zeitraum kann es sich eine Boomstadt wie Dresden nicht leisten, ihre wichtigste Nord-Süd-Achse zu sperren. Man sieht ja jetzt schon, wie erdrückend der Stau auf einigen Ausweichstrecken in der Stadt geworden ist. Die Landeshauptstadt braucht eine Behelfsquerung an Standort der Carolabrücke und zwar schnell.“

Mindestens zwei weitere Elbquerungen notwendig

„Momentan sind mit der Carola- und der Augustusbrücke die zwei Innenstadtbrücken für die Autoverkehr nicht befahrbar“, erklärte Hase weiter, „das fangen gerade die Marien- und die Albertbrücke auf, die dadurch an ihre Belastungsgrenzen kommen. Käme jetzt noch das Blaue Wunder hinzu, bei dem es ja kein Geheimnis ist, dass auch diese Brücke dringend sanierungsbedürftig ist, steht der Verkehr in Dresden kurz vor einem Kollaps. Bei steigenden Einwohnerzahlen und den großen Neuansiedlungen in der Stadt muss sich das Rathaus den Tatsachen stellen: Alle Verkehrsmittel brauchen leistungsfähige Elbquerungen, die der Einwohnerzahl entsprechend ausreichend sind. Aktuell ist das nicht gegeben.“