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  • Visualisierung des Erweiterungsbaus
  • Abriss des früheren Schulverwaltungsamtes an der Fiedlerstraße in Dresden-Johannstadt.

Dresdner Bioinnovationszentrum wird erweitert

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Das Dresdner Bio-Innovationszentrum wird erweitert. Vom Freistaat gibt’s fast dafür fast 7 Millionen Euro Fördermittel. Wie das Sächsische Wirtschaftsministerium mitgeteilt hat, soll der Bescheid in den nächsten Tagen an die Technologie Zentrum Dresden GmbH übergeben werden.

Der Neubau entsteht in der Nähe der Uniklinik auf dem Areal des früheren Schulverwaltungsamtes. Der Grundstein wurde bereits Anfang September gelegt. Auf einer Fläche von über 4.000 Quadratmetern werden attraktive Büro- und Laborflächen für Startup- und Gründerunternehmen im biotechnologischen Bereich gebaut. Insgesamt 18 Millionen Euro werden investiert.

Hintergrund Gesundheitswirtschaft in Sachsen

Mit fast 350.000 Beschäftigten – das sind 16,9 Prozent aller Erwerbstätigen in Sachsen – zählt die Gesundheitsbranche zu den größten Wirtschaftszweigen im Freistaat. Im Jahr 2020 erzielte sie eine Bruttowertschöpfung von rund 13,9 Milliarden Euro. Die Branche erwirtschaftete damit 12,1 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung im Freistaat. Zwischen 2011 und 2020 belief sich ihr durchschnittliches Wachstum auf 3,7 Prozent. In der Gesamtwirtschaft waren es 2,9 Prozent.

Allein im „Life Sciences“-Cluster, das die Biotechnologie, Medizintechnik und Pharmazie vernetzt, erwirtschaften rund 15.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von etwa 1,9 Milliarden Euro. Darunter nimmt die Medizintechnik (10.400 Beschäftigte, Umsatz von 1,2 Milliarden Euro) eine herausragende Stellung ein.