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Dresdner Belästigungsopfer wehren sich

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Heute ist ein Inter­net­an­gebot für Menschen, die in Dresden und Umgebung in der Öffent­lich­keit beläs­tigt wurden, gestartet. Die Initia­tive "Holla­back" - zu Deutsch "Brüll zurück" richtet sich an Personen, die belei­digt oder angegangen wurden. Sie können von ihren Erfah­rungen berichten und sich austau­schen. Mittler­weile gibt es in 17 Ländern und 52 Städten Inter­net­seiten der Initia­tive.Ganz aktuell wird auch ein Stalking-Fall einer Promi­nenten disku­tiert: Die deutsche Hochsprung-Rekord­hal­terin Ariane Fried­rich hat eine sexuelle Beläs­ti­gung öffent­lich gemacht und will Anzeige erstatten. Auf ihrer Facebook-Seite postete sie die E-Mail eines nament­lich genannten Mannes, der ihr ein übles Foto angeboten hat. "Ich wurde in der Vergan­gen­heit belei­digt, sexuell beläs­tigt, und einen Stalker hatte ich auch schon", schrieb die 28-Jährige zu ihrer ungewöhn­li­chen Aktion. "Es ist Zeit zu handeln, es ist Zeit, mich zu wehren. Und das tue ich. Nicht mehr und nicht weniger."Mehr Infos zu Holla­back: dresden.iholla­back.org