Dresdner Basketballer verpassen Pokal-Sensation ganz knapp
Die Dresden Titans haben eie Überraschung im Pokal knapp verpasst. Sie mussten sich dem Bundesligisten Towers Hamburg knapp mit 85:88 geschlagen geben. Die Partie war gespickt mit Wendepunkten und Dramatik bis zur letzten Sekunde, und es war Hamburgs Mark Hughes, der in der Crunchtime die Hauptrolle übernahm.
Der Spielverlauf begann vielversprechend für die Hamburger, die mit einem beeindruckenden 10:0-Lauf im ersten Viertel scheinbar ihrer Favoritenstellung gerecht wurden. Doch die Dresden Titans zeigten sich kämpferisch und zwangen ihre Gegner im ersten Viertel zu fünf Ballverlusten, wodurch sie den Rückstand auf 20:24 verkürzen konnten.
Mitte des dritten Viertels erzielten die Hausherren sieben aufeinanderfolgende Punkte und näherten sich auf 58:59 an. Das dritte Viertel wurde von den Titans dominiert, wobei Tanner Graham drei Dreier verwandelte und die Hausherren den Ausgleich zum 66:66 schafften.
Ein Dreier von Grant Teichmann zu Beginn des vierten Viertels brachte Dresden erstmals in Führung, nachdem sie durch einen 9:0-Lauf das Momentum auf ihrer Seite hatten (75:68). Die Gäste schienen nervös zu werden, insbesondere aufgrund ihrer zahlreichen Ballverluste. Auf der anderen Seite zeigte Georg Voigtmann seine Passqualitäten und überraschte mit einem Touchdown-Assist nach einem gegnerischen Freiwurf. Mit einer 79:72-Führung gingen die Titans in die letzten viereinhalb Minuten des Spiels.
Doch in weniger als drei Minuten fanden sich die Titans plötzlich mit einem Rückstand von 79:82 wieder. Mit acht Punkten in den letzten knapp zwei Minuten erwies sich Mark Hughes als der entscheidende Matchwinner für Hamburg.
In der 2. Bundesliga starten die Dresdner am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel gegen die Artland Dragons.
