Dresdner Bäder müssen weiter Energie sparen
Während einige Städte wie Leipzig die Temperaturen in ihren Schwimmhallen wieder hochregeln, bleibt bei den Dresdner Bädern alles beim Alten. „Neben der Situation am Energiemarkt mit der noch nicht offiziell beendeten Mangellage sind es vor allem wirtschaftliche Faktoren, die uns momentan zum Sparen zwingen“, sagte der Dresdner Bäder-Sprecher Lars Kühl auf Anfrage.
Die Wassertemperaturen betragen deshalb weiterhin 26 Grad in den Schwimmerbecken und 29 Grad in den Erlebnis- und Kursbecken. Die Planschbecken werden auf 32 Grad beheizt. Die Temperaturen waren Ende vergangenen Jahres aufgrund der Energiekrise nach unten geregelt worden. Wir haben darüber berichtet.
In Leipzigs Schwimmhallen soll es hingegen wieder wärmer werden. Anfang der Woche hatte die Stadt angesichts der guten Gas-Speichersituation festgelegt, dass die Wassertemperaturen von 26 auf 28 Grad steigen sollen. Bis es wieder wärmer sei, werde es aber einige Tage dauern, sagte der Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder, Martin Gräfe.
Vor allem für kleinere Kinder und ältere Menschen seien die Bedingungen zuletzt mitunter schwierig gewesen. Schwimm- und Bewegungskurse habe man zum Teil „aus Fürsorgegründen“ absagen müssen.
