Pendler in unserer Stadt haben 2021 deutlich mehr Zeit im Stau verloren als im letzten Jahr. Das geht es der am Dienstag veröffentlichten Studie des Verkehrsdatenanbieters Inrix hervor. Dresden kletterte demnach von Platz 28 auf Platz 9 der staureichsten Städte in Deutschland und taucht damit neu in der Top-Ten-Liste auf.
Laut der Studie brauchte ein Pendler in unserer Stadt durchschnittlich 41 Stunden mehr, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. Das sind 25 Stunden mehr als 2020 und 10 Stunden mehr im Vergleich zum Nicht-Corona-Jahr 2019.
Als Grund für die Zunahme nennt der Verkehrsdatenanbieter neben der Aufhebung vieler Corona-Beschränkungen seit Juni 2021 große Baustellen und Vollsperrungen - etwa in der Bautzner Straße. Sie ist auch die sechstplatzierte unter den 10 staureichsten Straßen bundesweit.
Inrix stützt sich auf anonymisierten Daten aus Telefonen, Fahrzeugen und von Verwaltungen. Demnach hat die Verkehrssituation in deutschen Städten im vergangenen Jahr das Vor-Pandemie-Niveau erreicht.