Dresden wohl kein Intel-Standort
Dresden wird voraussichtlich wohl kein Standort von Intel. Das Unternehmen hatte zuletzt drei deutsche Standorte in der engeren Auswahl. Magdeburg soll sich nach einem MDR-Bericht als Standort gegen Dresden und die bayrische Kleinstadt Penzing bei München durchgesetzt haben. Bei der Investition geht um einen zweistelligen Milliardenbetrag. Dresden hatte unter anderem mit dem Silicon Saxony geworben. Im Norden der Stadt gibt es das größte Mikroelektronik-Cluster Europas. In vier Chipfabriken arbeiten bereits mehr als 3.000 Beschäftigte.
Oberbürgermeisterkandidat der SPD Dresden, Albrecht Pallas sieht die mögliche Absage als einen herben Schlag für den Mikroelektronik-Standort Dresden. Eine weitere Chipfabrik hätte den vom Strukturwandel betroffenen Osten Sachsens einen enormen Schub verschafft. Besonders bitter sei es, dass es offenbar an fehlenden entwickelten Flächen in Dresden liege, so Pallas weiter.