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Dresden will gegen bettelnde Kinder vorgehen

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Laut Ordnungs­bür­ger­meister Detlef Sittel wird derzeit nach einer Lösung gesucht.  Kinder, die allein in der Stadt beim Betteln festge­stellt werden, werden zum Kinder- und Jugend­not­dienst gebracht. In den meisten Fällen tauchen aber bei Kontrollen die Erzie­hungs­be­rech­tigten auf. Dann muss sich die Stadt mit Feststellen der Perso­na­lien, Verwarn­gel­dern und Platz­ver­weisen begnügen. Denn für eine mögliche Gefähr­dung des Kindes­wohls sind die Behörden in den Heimat­län­dern zuständig, da es sich oft um EU-Bürger handelt. Deshalb prüft das Rathaus nun, wie man doch das Betteln von Kindern hier bei uns verhin­dern kann. Übrigens hat sich Zahl, wo aggres­sives Betteln festge­stellt wurde im vergan­genen Jahr mit 109 Fällen im Vergleich zu 2015 verdrei­facht.