Dresden will 360 Millionen Euro in Bauvorhaben investieren
Es ist ein Auftrags-Rekord: Dresden will in diesem Jahr insgesamt 360 Millionen Euro in städtische Bauvorhaben stecken. Das Geld soll zum Beispiel für den dritten Bauabschnitt am Blauen Wunder (19 Millionen Euro), den Ausbau des Gymnasiums LEO (24 Millionen Euro) oder den Ausbau der Schaltzentrale und des Energiemuseums im Kraftwerk Mitte (rund 8 Millionen Euro) genutzt werden.
Aber auch das römische Bad im Schloss Albrechtsberg oder ein neues Haus für die Stadtteilfeuerwehr Reitzendorf sind im Auftrags-Pott. Zudem sollen mehrere Kitas einen Ersatzneubau erhalten, u.a. die Kita am Dörnichtweg 34 (Klotzsche) sowie die Kita an der Straße „Zum Bahnhof 5“ (Weixdorf) etc.
Im Juni 2024 sollen die Arbeiten am Rathausturm starten, neben Denkmalgerechten Sanierungen ist auch eine Instandsetzung des Aussichtsplattform im 11. Obergeschoss geplant. Diese könnte bereits mit der Fertigstellung ab November 2024 künftig von den Besuchern wieder genutzt werden.
Am Dienstag (23.01.) präsentierten die Dresdner Stadtverwaltung und der Freistaat vor insgesamt 90 regionalen Bauunternehmern ihre Ausschreibungen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Aufträge von rund 320 Millionen Euro zu vergeben - rund 12 Prozent weniger als in diesem Jahr. Eine Übersicht gibt es hier: www.dresden.de/vergabekonferenz.
Wichtige Bauvorhaben ab 2025
Die Planungen für Projekte ab 2025 und darüber hinaus laufen ebenso. Das betrifft das Fahrradparkhaus am Bahnhof Neustadt, den Umbau des Carl-Maria-von-Weber Museums oder Modernisierungen von Kitas wie auf der "Friedrichstraße 34" oder "Am Jägerpark 7".