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  • Der Platz ist knapp: Dresden sucht mehr Wohnraum für geflüchtete Menschen. (Symbolbild)

Dresden sucht dringend Wohnungen für Flüchtlinge

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Die Stadtverwaltung verstärkt ihre Suche nach Wohnungen, um Flüchtlinge unterzubringen. Dresden muss im ersten Quartal etwa 500 Asylbewerber neu aufnehmen, dazu ist die Stadt gesetzlich verpflichtet. Deshalb werden in allen Stadtteilen und Ortschaften kurzfristig weitere Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen mit freien Kapazitäten können ihre Mietangebote an das Hochbauamt melden.

Idealerweise besitzen die Wohnungen eine Selbstversorgerküche und ein eigenes Bad und sind möbliert, letzteres ist aber kein Muss. Die Wohnungen bzw. Appartements sollten für mindestens zwei Jahre zur Verfügung stehen. Daneben gibt es noch weitere, spezielle bauliche Anforderungen. Eine Übersicht gibt es auf www.dresden.de/asylunterkunft-melden.

„Unser Ziel ist eine möglichst dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in Wohnungen“ sagte uns Baubürgermeister Stephan Kühn. „Wir werfen niemanden ins kalte Wasser. Erfahrene Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter begleiten Geflüchtete beim Ankommen und Einleben in ihrem neuen Wohnumfeld.“