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Dresden stellt sich Neonazis entgegen

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Die Dresdner haben der Zerstö­rung der Stadt vor 65 Jahren gedacht. Nach einer Kranz­nie­der­le­gung für die Opfer der alliierten Luftan­griffe hat sich in der Innen­stadt eine Menschen­kette gebildet. Mehr als 15.000 Teilnehmer wurden gezählt. Rechts­ex­treme wollten das Gedenken auch in diesem Jahr wieder für ihre Zwecke missbrau­chen. Der Aufmarsch wurde aller­dings blockiert.Barri­kaden wurden auf Bahngleisen errichtet, um die Anreise der Rechts­ex­tre­misten zu verhin­dern. Die Straßen rund um den Neustädter Bahnhof wurden blockiert, Mülltonnen angezündet, Autos wurden umgeworfen. Zudem gab es Stein- und Flaschen­würfe. Die Polizei setzte Wasser­werfer ein. Mehrere Personen wurden verletzt, mindes­tens sieben in Gewahrsam genommen.Bereits bei der Anfahrt gab es an der A72 auf der Raststätte Vogtland eine Schlä­gerei zwischen Rechten und Linken. Drei Personen wurden verletzt.