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Dresden stellt 4. Kinder- und Jugendstudie vor

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Die meisten Kinder und Jugendlichen in Dresden fühlen sich wohl in ihrer Stadt. Das ist das Ergebnis der aktuellen Kinder- und Jugendstudie, die am Dienstag vorgestellt wurde. Knapp 40 Prozent der Befragten bemängeln allerdings, dass es zu wenig Radwege in ihrem Wohngebiet gibt. Auch Verkehrslärm und zu viele Abgase sehen die jungen Dresdner kritisch. 38 Prozent bemängeln, dass es in ihrem Wohngebiet zu wenige Gleichaltrige gibt.

Bei der Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen in Dresden stehen Smartphone und Handy an der ersten Stelle.Auf Rang zwei steht das Treffen mit Freunden, gepaart mit Computersielen sowie das Schauen von Filmen und Serien. Die intensive Mediennutzung hat aber auch Schattenseiten. 39 Prozent der befragten Kinder sind laut Studie schon einmal über unangenehme Handy-Nachrichten schikaniert worden. Auch die virtuelle Ausgrenzung bei Online-Spielen ist ein Problem.

Der Schulunterricht in Coronazeiten ist bei uns in Dresden laut der Studie gut bis sehr gut bewältigt worden. Demnach wurden die Kids während der Schulschließungen bis auf wenige Ausnahmen regelmäßig mit Aufgaben versorgt. Hervorgehoben wird dabei auch das große Engagement der Eltern, die beim Distanzunterricht geholfen haben.

Für die Kinder- und Jugendstudie der TU Dresden wurden insgesamt 1.300 Kinder und Jugendliche befragt. Die Kinderumfrage richtete sich an Schüler der 3. bis 9. Klasse, zusätzlich haben die Sozialwissenschaftler Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren befragt.