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Dresden setzt zeichen für Opfer in Partnerstadt St. Petersburg

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In Gedenken an die Opfer des Anschlags in St. Peters­burg ist der Dresdner Kultur­pa­last am Abend in den Farben der russi­schen Flagge weiß-blau-rot angestrahlt worden.Bei der Explo­sion in einer U-Bahn sind am Montag in der russi­schen Partner­stadt mindes­tens 14 Menschen getötet und über 50 verletzt worden. Der Dresdner Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert hat im Namen der Dresdner ein Kondo­lenz­schreiben an Gouver­neur Georgij Serge­je­witsch Poltawt­schenko gesandt. Darin schreibt er u. a.: "Alle Anzei­chen deuten auf einen feigen Anschlag hin, den ich auf das Schärfste verur­teile und der mich fassungslos und traurig macht. Ich übermittle Ihnen mein tiefes Mitge­fühl im Namen der Dresd­ne­rinnen und Dresdner. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden vor allem bei den Hinter­blie­benen der Opfer, bei ihren Familien und Freunden sowie bei den Verletzten, denen wir schnellst­mög­liche Genesung wünschen."Tillich kondo­liertSachsens Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich brachte in einem Kondo­lenz­schreiben an Präsi­dent Wladimir Putin seine persön­liche Anteil­nahme und die aller Menschen in Sachsen zum Ausdruck. St. Peters­burg sei die Partner­stadt der sächsi­schen Landes­haupt­stadt Dresden. „Deshalb sind wir in beson­derer Weise mit dem Schicksal der Menschen in St. Peters­burg verbunden und trauern gemeinsam mit Russland um die Toten und wünschen den Verletzten baldige und vollstän­dige Genesung“, schrieb Tillich. „Es bleibt eine unserer wichtigsten Aufgaben, dem Terror entschieden entge­gen­zu­treten und den Bürge­rinnen und Bürgern unserer Länder ein Leben in Sicher­heit und Freiheit zu ermög­li­chen“, betonte Tillich. (as/dpa)