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  • Das Dresdner Rathaus bekommt ein neues Dach mit Photovoltaikanlage - zumindest, wenn die Entwürfe genehmigt werden.

Rathaus soll sich Strom selbst erzeugen

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Für das Dresdner Rathaus gibt es was aufs Dach: Das denkmalgeschützte Gebäude soll eine Photovoltaikanlage bekommen. Das Vorhaben ist dabei nicht ganz einfach: Durch die spezielle historische Dacheindeckung, dem sogenannten „Biberschwanzziegel“, musste eine eigene Lösung gefunden werden.

Laut Oberbürgermeister Dirk Hilbert geht ein Bau-Entwurf nun an die städtischen Gremien zur Abstimmung. Dabei werden auch noch einige weitere Details geklärt, zum Beispiel wo genau die Photovoltaikmodule angeordnet und wie die Designs ausgeführt werden.

Gibt es grünes Licht, könnten die Bauarbeiten im November loslegen. Künftig soll die Anlage fast so viel Strom erzeugen, wie es das Rathaus selbst verbraucht.

Die Kosten für die Arbeiten liegen einer ersten Einschätzung zufolge bei rund 1,3 Millionen Euro. 500.000 Euro sind für die Anlage selbst eingeplant, der Rest fällt für weitere Sanierungs- und Planungsarbeiten für das Dach an. Wann alles fertig wird, steht noch nicht fest.