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Dresden plant neues Rathaus am Ferdinandplatz

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Jetzt ist es offiziell: die Stadt Dresden will am Ferdi­nand­platz ein neues Rathaus bauen. Auf der Fläche, die derzeit als Parkplatz genutzt wird, soll langfristig bis 2030 ein Neubau für verschie­dene Ämter entstehen. Aller­dings werden bereits deutlich früher Büros fehlen werden, weil beispiels­weise die Mietver­träge für die städti­schen Räume in der Lingner­stadt wegfallen. Für die Zwischen­zeit prüft die Stadt deshalb u.a. auch, auf Container zu setzen - im Amtsdeutsch: mobile Raumein­heiten.Die Stadt­ver­wal­tung schreibt in einer Presse­mit­tei­lung: "Das Amt für Hochbau und Immobi­li­en­ver­wal­tung plant für die Unter­brin­gung der städti­schen Ämter bis 2030 drei zentrale Verwal­tungs­stand­orte. Dazu gehören das Neue Rathaus am Dr.-Külz-Ring, das Rathaus in der Theater­straße und ein neu zu errich­tendes Verwal­tungs­zen­trum am Ferdi­nand­platz."Und weiter heißt es: "Der zustän­dige Geschäfts­be­reich Stadt­ent­wick­lung, Bau, Verkehr und Liegen­schaften beabsich­tigt so, Verwal­tungs­stand­orte möglichst im Stadt­zen­trum zu konzen­trieren, eine hohe Flexi­bi­lität für Verän­de­rungen zu ermög­li­chen sowie die bishe­rigen Mietob­jekte weitest­ge­hend durch eigene Objekte abzulösen."Für die Neubau­pläne gibt es laut Stadt mehrere Gründe:1.) Erstens stehen bei der brand­schutz­tech­ni­schen Sanie­rung des Neuen Rathauses konkrete Planungen zum zweiten Reali­sie­rungs­ab­schnitt an. Während der Bauzeit müssen rund 650 Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter interims­weise anderen­orts unter­ge­bracht werden. 2.) Zweitens gibt es eine Infor­ma­tion des Eigen­tü­mers der Grunaer Straße 2 und der St. Peters­burger Straße 9 über seine Absichten ab 2019. Das bedeutet: Mietver­träge mit der Stadt werden nicht verlän­gert und etwa 650 weitere Beschäf­tigte sind neu unter­zu­bringen.3.) Und drittens verzeichnen die Geschäfts­be­reiche mit wachsenden Aufgaben auch Perso­nal­zu­wachs. Bis Ende 2018 ist mit rund 100 zusätz­li­chen Stellen zu rechnen. Die drei genannten Haupt­stand­orte im Stadt­zen­trum sollten bis 2030 insge­samt Platz für etwa 3 900 Beschäf­tigte bieten. Zusätz­lich werden sie je nach Bedarf um angemie­tete Objekte ergänzt, jedoch in wesent­lich gerin­gerem Umfang als heute, so der langfris­tige Plan. Nächste Schritte     Für die vertrag­lich bedingte Auflö­sung des Stand­ortes Grunaer Straße 2/St. Peters­burger Straße 9 prüft das Amt für Hochbau und Immobi­li­en­ver­wal­tung gegen­wärtig die Interims­un­ter­brin­gung in mobilen Raumein­heiten und die dafür notwen­digen Grund­stücke. Alter­nativ wird eine Anmie­tung von Flächen unter­sucht. Außerdem ist in Prüfung, unter welchen Voraus­set­zungen der zweite Reali­sie­rungs­ab­schnitt im Neuen Rathaus zeitlich verschoben werden könnte, da unter den gegebenen Rahmen­be­din­gungen im Jahr 2019 ein Flächen­be­darf für 1 300 Personen – je 650 aus dem Neuen Rathaus und aus dem Objekt Grunaer Straße 2/St. Peters­burger Straße 9 – während der Bauzeit nicht gedeckt wäre. Der Geschäfts­be­reich Stadt­ent­wick­lung, Bau, Verkehr und Liegen­schaften wird dem Oberbür­ger­meister im Spätsommer dieses Jahres eine Vorlage „Verwal­tungs­un­ter­brin­gung 2030“ zur Entschei­dung durch den Stadtrat vorlegen. Darauf aufbauend folgen Vorlagen für die Projekte „Neubau Verwal­tungs­zen­trum Ferdi­nand­platz“ und „Fortset­zung der Sanie­rung Neues Rathaus Dresden“. Über detailierte Planungen oder gar die Baukosten hat die Stadt­ver­wal­tung noch keine Angaben gemacht.