Dresden plant Menschenkette am 13. Februar
Zum Jahrestag der Bombardierung am 13. Februar soll es trotz Pandemie wieder eine Menschenkette geben. Mit Blick auf die angekündigten Lockerungen erscheine das möglich, sagte uns Kulturbürgermeisterin Annakatrin Klepsch. Es würden auch schon entsprechende Planungen laufen.
Im vergangenen Jahr gab es die Menschenkette wegen Corona nur virtuell. Am Jahrestag der Bombardierung soll sie ein Zeichen für Frieden und Versöhnung ausstrahlen. Darüber hinaus will die Landeshauptstadt wie in den Vorjahren ein dezentrales Gedenken organisieren.
„Lebendige Erinnerungskultur lebt davon, dass sich möglichst viele Initiativen mit unterschiedlichen Formaten einbringen“, erklärte Klepsch. „Entsprechend bringen sich auch die in der AG 13. Februar versammelten Initiativen und darüber hinaus weitere Akteure mit diversen Veranstaltungen ein. Die Planungen für das Gedenken am 13. Februar 2021 orientieren sich an den dann voraussichtlich geltenden Bestimmungen für Veranstaltungen und Versammlungen während der Corona-Pandemie, insofern ist mit Einschränkungen zu rechnen.“