++ EIL ++

Dresden kritisiert Investiti­onspaket der Landesregierung

Zuletzt aktualisiert:

Vergan­gene Woche hatte die sächsi­sche Regie­rung ein 800 Millionen schweres Inves­ti­ti­ons­pro­gramm angekün­digt. Das stößt bei den Kreis­freien Städten Dresden, Leipzig und Chemnitz aber auf Kritik. Dresden will gegen das neue Finan­zie­rungs­pro­gramm der Landes­re­gie­rung "Brücken in die Zukunft" vorgehen. Denn davon profi­tieren aktuell nur die Landkreise und kreis­an­ge­hö­rigen Gemeinden, sagte Dresdens Finanz­bür­ger­meister Vorjo­hann. Für Dresden, Leipzig und Chemnitz ist das Programm durch eine Klausel im Vertrag („Neben­ab­rede“) bis 2020 ein Nullsum­men­spiel. Ab 2021 müssten die Städte dann sogar drauf­zahlen. Für Dresden seien das etwa 50 Millionen Euro im Jahr. Dresden will den aktuellen Vertrag nicht unter­zeichnen, sofern die Klausel nicht entfällt. Die Stadt hofft dabei auf die Unter­stüt­zung von Leipzig und Chemnitz.