Dresden investiert weiter in große Bauvorhaben
Dresden will auch in den nächsten Jahren weiter kräftig in Bauvorhaben in der Stadt investieren und diese umsetzen.
So sollen die bisherigen Instandsetzungen und Umbauten des Neuen Rathaus im Juli 2024 abgeschlossen werden. Seit letztem Jahr laufen die Arbeiten unter anderem am Dach, für eine neue Technikzentrale und zur Erneuerung der Natursteinfassade. Die Gesamtbaukosten liegen bei ca. 18,6 Millionen Euro. Anschließend plant die Stadt dann das Rathausinnere zu sanieren.
Der Rathausturm soll außerdem eher wieder für Besucher zugänglich sein als ursprünglich geplant. Laut Baubürgermeister Stephan Kühn sollte der Turm erst nach der fertigen Sanierung des Neuen Rathaus wieder eröffnet werden - also erst nach 2030. Nun plant das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung eine Wiedereröffnung voraussichtlich schon ab 2026. Derzeit werden dafür Nutzungs- und Betreiberkonzepte erarbeitet.
Ab August soll dann die sogenannte „letzte Meile“ der Paketzustellung ohne Lieferfahrzeuge realisiert werden. Dafür entsteht am Bahnhof Neustadt ein Mikrodepot. Von dort aus sollen Pakete beispielsweise per Lastenfahrrad ausgeliefert werden können. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 440.000 Euro.
Von Oktober bis Juli 2023 will das Hochbauamt den Ostflügel des Festspielhauses Hellerau modernisieren und instandsetzen. Die Kosten liegen bei rund 12 Millionen Euro.
Im Park des Schlosses Albrechtsberg soll das Römische Bad kurzfristig wieder für Veranstaltungen genutzt werden. Laut Stadt wird dafür derzeit an Betreiberkonzept erarbeitet. Frühstens ab 2023 soll das Römische Bad unterhalb des Schlosses wieder nutzbar sein.
Das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung betreut derzeit insgesamt 102 Projekte im Gesamtumfang von 361 Millionen Euro.