Dresden hilft Flüchtlingen aus der Ukraine mit Hotelzimmern
In Dresden gibt es eine Welle der Hilfsbereitschaft für die Menschen aus der Ukraine. So konnte das Fanprojekt mit Spendengeldern schon einen gebrauchten Krankenwagen und zwei Notstromaggregate kaufen. Hinzu kommen weitere Sachspenden, die jetzt an die Grenze gefahren werden. Unterdessen hat die Dresdner Hotelallianz kurzfristig 300 Zimmer für Flüchtlinge aus der Ukraine bereitgestellt.
Florian Leisentritt, Vorsitzender der Dresdner Hotelallianz, hat die Aktion mit organisiert: „Und wieder zeigt eine extrem gebeutelte Branche ein großes Herz: wie selbstverständlich sind binnen weniger Stunden eine beachtliche Zahl an Hilfsangeboten eingegangen.“
Johannes Lohmeyer, Vorsitzender des Tourismusverbandes Dresden e. V. erklärt: „Unsere Branche hat in der schweren Zeit der Corona-Pandemie sehr viel Solidarität der Allgemeinheit erfahren. Von dieser Solidarität möchten wir ein Stück zurückgeben und denen helfen, die jetzt unverschuldet in dieser schrecklichen Lage sind.“ Die Hotels stellen die Zimmer zu einem Selbstkostenpreis zur Verfügung, d.h. weit unter dem tatsächlichen Wert. Eine entsprechende Vereinbarung mit der Stadt ist dazu derzeit in Arbeit.
„Wir erleben in diesen Tagen eine unglaubliche Welle der Unterstützung und der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine. Dafür gilt allen Dresdnerinnen und Dresdnern mein herzlicher Dank“, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Dass die Tourismusbranche uns dieses Angebot unterbreitet, zeigt wie wir in dieser Stadt zusammenstehen, wenn es darauf ankommt. Auch wenn bisher nur verhältnismäßig wenige Menschen aus der Ukraine in Sachsen angekommen sind, so kann sich dies täglich ändern. Auch Dank der Dresdner Hotels sind wir vorbereitet!“
