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Dresden erhöht die Abfallgebühren

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Die Abfallgebühren in Dresden sollen steigen. Die Landeshauptstadt hat die Preise turnusmäßig neu kalkuliert, auf Basis der aktuellen Abfallmengen und Kostenentwicklungen.  

Demnach sollen die Gebühren ab dem nächsten Jahr um 4,3 Prozent erhöht werden. Im Oktober entscheidet darüber der Stadtrat. 

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen spricht von einer moderaten Anpassung. Sie sei wichtig, um die Qualität der Entsorgung zu sichern. „Mir ist wichtig, dass wir mit den Gebühren verantwortungsvoll umgehen und die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich halten. Ich bin überzeugt, dass die Leistungen, die die Abfallwirtschaft für die Dresdnerinnen und Dresdner erbringt, weiterhin in einem sehr guten Verhältnis zu den Kosten stehen“, erklärte die Bürgermeisterin.

Blaue Tonne bleibt gebührenfrei – Nebenablagerungen werden kostenpflichtig

Auch künftig wird die Sammlung von Altpapier mit der Blauen Tonne am Haus oder über den Wertstoffcontainer gebührenfrei bleiben, aber der sorglose Umgang mit Altpapier neben der Blauen Tonne soll geahndet werden. Oftmals werden Pappen und Kartonagen nicht zerkleinert, sondern einfach neben der Tonne zur Abfuhr bereitgestellt. Da dies für das Abfuhrpersonal einen hohen manuellen Zeitaufwand bedeutet, zu längeren Touren und damit einhergehend höheren Sammelkosten führt, werden diese Nebenablagerungen künftig mit einer Gebühr belegt und die Behälternutzer verursachergerecht an den Sammelkosten beteiligt.

Neu eingeführt werden auch Transportweggebühren für die Blaue Tonne. Wer einen Standplatz mit mehr als 15 Meter Entfernung zum Entsorgungsfahrzeug hat und dennoch Vollservice in Anspruch nehmen möchte, kann von diesem Angebot Gebrauch machen. Wie bereits für Bio- und Restabfallbehälter berechnet sich die Gebühr nach der Entfernung des Standplatzes. Alternativ zum Vollservice können Grundstückseigentümer die Behälter auch selbstständig am Leerungstag bereitstellen oder diese Leistung an andere Unternehmen vergeben.