Dresden bekommt Tourismusstrategie

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Dresden bekommt eine Tourismusstrategie. Sie bündelt erstmals alle Potentiale von Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Als Schwerpunkte wurden unter anderem eine stärkere internationale Ausrichtung und mehr Geschäfts- und Veranstaltungstourismus verankert.

120 Einzelpersonen haben ihre Ideen eingebracht, darunter Unternehmen, Tourismusverbände und Kulturhäuser. Ende des Jahres wird die Strategie dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

„Dresden ist historisch international aufgestellt durch die vielen internationalen Wissenschafts- und Kulturbetriebe" erklärte Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch am Donnerstag. "Für die Zukunftsfähigkeit des Standorts muss das noch sichtbarer werden und eine echte Willkommenskultur entstehen.“ Selbstverständliche Mehrsprachigkeit und eine ausgeprägte Willkommenskultur dürfe nicht auf Tourismusbetriebe und auf das touristische Zentrum der Stadt beschränkt bleiben, sondern müssen im Dresden Elbland gelebt werden

Sebastian Klink, erster stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes Dresden, bekräftigt den Bedarf für eine Tourismusstrategie: „Die Tourismusbranche braucht eine unterstützende, ermöglichende Stadtverwaltung und ein zentrales Destinationsmanagement, die zusammen alle notwendigen Kräfte und Impulse bündeln.“ Schon der Prozess der Erarbeitung der Strategie sei dafür wegweisend gewesen: „Während der Workshops in den vergangenen Monaten wurde deutlich: Es gibt diese Kräfte und Impulse sowie eine große Bereitschaft von den Akteuren, sie einzubringen. Wirklich erfolgreich sind wir nur, wenn wir die gemeinsame strategische Zusammenarbeit verstetigen."