• Auf diesem Grundstück an der Freiberger Straße (ehemaliger Kohlebahnhof) enstehen Wohnhäuser und die neue Oberschule.

  • Noch handelt es sich um ein brachliegendes Grundstück.

  • Bis 2022 soll hier alles bebaut werden, auch große Gärtne und Freiflächen könnten entstehen.

  • Die Anbindung für die neue Schule an Straßenbahnen und S-Bahn wäre perfekt.

Dresden bekommt neue Oberschule am ehemaligen Kohlebahnhof

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An der Freiberger Straße in Dresden soll in den nächsten Jahren eine neue Schule gebaut werden. Die Stadt Dresden hat sich ein 20.000 Quadratmeter-Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Kohlebahnhofes für zwei Millionen Euro gesichert, sagte Schulbürgermeister Vorjohann bei einem Vor-Ort-Termin. Dort soll bis zum Schuljahr 2022/2023 ein Neubau entstehen für eine komplett neue Schule.

Die 150. Oberschule wird bereits im kommenden Schuljahr 2018/2019 gegründet, teilte Hagen Kettner, der neue Standortleiter des Landesamtes für Bildung, mit.

Die ersten Kinder werden dann aber noch in Räumen an der Cämmerswalder Straße unterrichtet. Zunächst werden zwei fünfte Klassen eingerichtet. Möglicherweise werden in den nächsten Jahren dann auch drei Klassen neugegründet. In fünf Jahren steht dann der Umzug in den Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Kohlebahnhofes an. 750 Kinder sollen dort künftig in der fünfzügigen Oberschule unterrichtet werden. Die Planungen für die neue Schule sollen noch im Frühjahr (März oder April) ausgeschrieben werden, teilte Falk Schmidtgen vom Schulverwaltungsamt mit. 2019 soll dann die Baugenehmigung vorliegen, so dass man 2020 mit dem Bau beginnen könne.

Bereits jetzt würden Sträucher und Altlasten auf dem Gelände entfernt. Auch nach Fliegerbomben muss das bisher brachliegende Gelände abgesucht werden. Direkt an der Ecke Bauhofstraße/Freiberger Straße sollen Wohnhäuser gebaut werden. Daran schließt sich dann das Schulgebäude an, das Areal reicht dann fast bis zu dem Schrottplatz an der Freiberger Straße.

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Schulleiter Thomas Lorenz