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  • Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (M., Linke) und Vertreter der Jüdischen Gemeinden gedenken am Alten Leipziger Bahnhof. (Archivbild)

Dresden bekommt Gedenkort für jüdische Gemeinde

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Dresden bekommt einen Gedenkort für die jüdische Gemeinde. Das hat der Stadtrat am Donnerstag in seiner Sitzung beschlossen. Der Standort soll der Alte Leipziger Bahnhof sein, von wo aus Deportationszüge mehr als 200 Juden in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager brachten.

Ein genaues Konzept muss aber noch geprüft werden. Zudem soll Oberbürgermeister Dirk Hilbert einen dauerhaften Mietvertrag für den Gedenkort aushandeln. Aktuell gehört der Stadt kein Grundstückteil des großen Areals am Alten Leipziger Bahnhofs.

Bislang erinnert lediglich eine Gedenktafel am nahe gelegen Bahnhof Neustadt an die Deportationen aus Dresden. In welcher Form der Gedenkort für die Shoa entstehen soll, ist noch nicht klar.