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Dresden baut eigene Berufsschule für Chipindustrie

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Mit dem Ausbau der Chip-Produktion im Raum Dresden steigt auch der Bedarf an Fachkräften. Für deren Ausbildung soll deshalb im Stadtteil Prohlis ein neues Berufsschulzentrum für Elektrotechnik entstehen.

127 Millionen Euro sind dafür eingeplant, das Projekt wird großzügig vom Freistaat unterstützt. Ministerpräsident Kretschmer, Kultusminister Piwarz und Dresdnens Oberbürgermeister Hilbert haben dazu am Montag eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Läuft alles nach Plan, soll die Berufsschule 2028 in Betrieb gehen. Sie wird Platz für 2.200 Azubis bieten.

„Dresden ist der führende Mikroelektronikstandort in Europa und das Silicon Saxony wächst weiter. Damit steigt auch der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften“, so Ministerpräsident Michael Kretschmer. „Mit dem Neubau des Berufsschulzentrums erhöhen wir die Ausbildungskapazitäten für die Zukunftsbranche Elektrotechnik deutlich. Davon profitieren die großen Halbleiterproduzenten und die mittelständischen Unternehmen gleichermaßen.“

Das Berufsschulzentrum nimmt eine Schlüsselrolle bei der Ausbildung der von der Chipindustrie dringend benötigten Mikrotechnologinnen/Mikrotechnologen und Mechatronikerinnen/Mechatronikern ein, die über Dresden hinausgeht. Daher beabsichtigen der Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden, das Vorhaben im Ausbau der Bildungsinfrastruktur zu priorisieren.